"In´s Lot kommen"

Viele Rückenprobleme sind „hausgemacht“ bzw. durch unseren Alltag, z. B. Arbeit, Haushalt, Freizeit und Verspannung, entstanden.


In einer Gesellschaft in der wir durch langes Sitzen am Arbeitsplatz, in der Freitzeit vor dem Fernseher oder im Auto, einseitigen Belastungen und Fehlhaltungen ausgesetzt sind, ist es nur die logische Folge, dass wir auf Dauer Schmerzen in unserem Stützapparat bekommen.


Wir werden sozusagen aus dem Lot gebracht. Unsere Wirbelsäule, unsere Achse des Rückens, kann dies nicht mehr abfangen. (Zumeist fehlt noch in vielen Fällen der Ausgleich für diesen Bewegungsmangel.)


Die Schäde, die hierbei auftreten, sind vielfältig.
Ist der Körper erst einmal „aus dem Lot“, werden Strukturen wie Bandscheiben (unsere Stoßdämpfer zwischen den Wirbeln), die Muskulatur vom Rumpf über den Nacken bis in den Schulter-Halsbereich, Bänder, Faszien, erhöhter Belastung ausgesetzt.
So können an diesen Strukturen natürlich auch Schädigungen entstehen.


Was ist das Erste was wir machen, wenn uns etwas schmerzt?
Richtig: Wir schonen.


Wir schonen aus Angst vor Schmerz. Begeben uns wieder in eine Fehlhaltung. Die Folge ist, dass die Strukturen der Wirbelsäule, des Rückens dadurch fehlbelastet bleiben, sich die Symptome über Kurz oder Lang immer mehr verstärken und stärkere Schmerzen verursachen.


Jetzt befinden wir uns bereits in einem Teufelskreis, aus dem wir nur schwer wieder herauskommen können.
Darum ist ein frühzeitiger Beginn einer Therapie essentiell für eine schmerzfreie oder schmerzfreiere Zukunft.
Durch manuelle Therapien und gezielte Bewegung im Rahmen von krankengymnastischen Anwendungen unter professioneller Hilfe, kann so optimal mit Ihnen und an Ihnen gearbeitet werden.


Natürlich immer in Korrespondenz mit Ihrem behandelndem Arzt.

Lassen Sie sich wieder „ins Lot“ bringen.
Johannes Seidl