Neues & Aktuelles aus der Therme

Unsere Meldungen in der Rubrik „Aktuelles“ bieten Ihnen eine schnelle und übersichtliche Information – und mit einem Klick kommen Sie zum ausführlichen Artikel mit Downloadmöglichkeit.


Unsere Meldungen in der Übersicht

Außenbecken mit Kreisel

Information zur Situation am Becken 8

18.10.2017

Wir verweisen auf die Baustellennachrichten Nr. 18 sowie die Presseinformation von Dienstag, den 17. Oktober 2017 zum erheblichen Wasserverlust beim Becken 8.

Nach nochmaliger intensiver Suche konnte nun die Ursache des Wasserverlusts gefunden werden. Dadurch erübrigt sich der Einsatz von großen technischen Geräten (Bagger, Minitransporter und Container-Fahrzeugen).

Die bisher mit Hand erfolgten Grabungen können wieder geschlossen werden, das Pflaster wird wieder verlegt. Unsere Haustechniker können, soweit der technische Stand, noch in dieser Woche den Schaden beheben.
Einschränkungen sind nicht mehr zu erwarten.


028_1.jpg

Baustellennachrichten 18

16.10.2017

In der Baustelle Bistro wird mit Hochdruck gearbeitet. Die Termine sind so gesetzt, dass in der 50. Kalenderwoche die Küche eingebaut werden kann (und auch muss). Alle Beteiligten wissen, welche Ziele wir uns hier gesetzt haben.
Ins Bistro selbst wurden in dieser Woche große Balken eingebracht. Diese wurden an den mächtigen Deckenbalken abgehängt. Auf dem Balkenlager wird nun ein Boden erstellt. Darauf wiederum werden die notwendigen Lüftungsgeräte und Kanäle installiert.
Auch Fenster und Türen werden gerade im Bistro gesetzt.
Die Flachdacharbeiten sind schon seit Wochen avisiert. Doch die Firma, die diese Arbeiten auszuführen hat, „erstickt gerade in Arbeit“ - Geduld ist gefragt.

Druck, ja großen Druck, gibt es auch bei der Wiedereröffnung der Dampfbäder. Doch es gibt dort noch eine Menge zu tun. Zwar sind alle technischen Gewerke, Elektrik, Lüftung und Installation soweit durchgeführt. Die abgehängte Decke ist bereits gespachtelt. Aber bevor der Fliesenleger seine letzten Arbeiten durchführen kann, müssen unbedingt die notwendigen Vorbereitungen und Trocknungszeiten eingehalten werden. Planer und Firmen wurden deutlich darauf hingewiesen, wie dringend die Fertigstellung der Dampfbäder ist.
Ca. 3 Wochen haben wir noch eine Baustelle im Foyer. Freitag früh werden unsere Mitarbeiter eine kleine Wand herausreißen und noch einmal ca. zwei Quadratmeter der abgehängten Decke öffnen. Hinter der herausgerissenen Wand wird sich in Zukunft ein Verteilerzentrum befinden, das völlig neu erstellt wird und dort, wo jetzt noch die abgehängte Decke ist, werden Lüftungselemente ausgebaut und nicht mehr notwendige Brandschutzklappen verschlossen.

Das große Becken in der Badehalle zeigt schon die neuen Fliesen. Das Kalt-Warm-Becken wird für die nächsten Schritte vor den Fliesenarbeiten vorbereitet, ebenso das Becken V.
Sowohl um das Kalt-Warm-Becken als auch um das Becken V klaffen noch riesige Gräben. Während bei dem Kalt-Warm-Becken die Verlegung der Rohre und Leitungen bereits erfolgte, sind diese Arbeiten beim Becken V noch voll im Gang. Auch hier gilt, es drängt die Zeit und endlich sollen diese Gräben zugeschüttet werden, damit die weiteren Arbeiten erfolgen können.

Letzte Stützmauern und Stahlstützen sind im Technikgeschoß noch eingebracht worden bzw. die Einbringung erfolgt die nächsten Tage. Der Statiker hat darauf hingewiesen, dass die Einbringung der Abmauerungen und zusätzlicher Stützen noch notwendig ist. Es lastet ein enormes Gewicht auf der Decke, die von den Abmauerungen und Stahlstützen getragen wird. So z. B. das große Innenbecken, das mit Wasser gefüllt diese Unterstützung schon brauchen kann.
Die Betonschneider sind bei uns nachwievor intensiv tätig. Es findet sich, um es mal etwas salopp auszudrücken, immer wieder ein Stück Beton in das man noch kein Loch geschnitten hat.

Umbau- und Sanierungsarbeiten bringen es natürlich mit sich, dass während der Bauzeit Schäden sichtbar werden mit denen man in dieser Art und Weise nicht gerechnet hat. Natürlich blieben auch wir davon nicht verschont. Ob es nun z. B. die Erneuerung des Daches über der kleinen Badehalle war oder die Sanierung vieler Balkenlager an der Decke der großen Badehalle, mit Überraschungen haben wir gerechnet aber schließlich auch gehofft, dass jetzt auch „alles aufgetaucht“ ist. Doch beim Abbruch des Ausgangs zu den Kalt-Warm-Becken wurde sichtbar, dass die Eisenstützen auf denen die Holzstützen sich gründen, die die Halle auf der Innenhofseite tragen, stark verrostet sind. Die Holzstützen selbst sind teilweise angefault. Nun ist die Halle bereits auf der Innenhofseite abgestützt, sodass eine Stütze nach der anderen saniert werden kann, ca. 10 Stück sind es. Es eilt!
Erst wenn diese Stützen saniert sind, kann man die neuen Fenster einbauen. Wer weiß wie lange das Wetter noch so bleibt, wie es derzeit ist. Mit Fenstern aber können die Arbeiten im Inneren zügiger weiter gehen.

P.S.: Eine neue Baustelle kommt hinzu. Unabhängig von unserem großen Um- und Sanierungsbau:
Beim Becken VIII haben wir einen Rohrbruch. Um das Problem wissen wir schon länger. Aber endlich konnten wir den Schadensbereich doch etwas eingrenzen. Nächste Woche, spätestens aber übernächste Woche, wird ein Bagger kommen und am Becken VIII entlang die Leitung freilegen. Das Becken VIII kann, Gott sei Dank, weiterbetrieben werden. Damit das so bleibt, ist die schnellstmögliche Schadensbehebung notwendig.


005_4.jpg

Baustellennachrichten 17

14.09.2017

Nun sind es bereits 6 Monate seit dem die Wohlfühl-Therme in großen Bereichen zu einer Baustelle geworden ist. Die Bergspitze ist noch nicht erreicht. Es liegen in den nächsten ca. 8 Monaten noch viele Arbeitsschritte vor uns. Und nicht immer läuft alles so, wie es sein sollte.

Wie wir Ihnen diese Woche bereits mitgeteilt haben, ist die Baustelle noch ein Stück näher in den Publikumsbereich gerückt. Erste unangenehme Arbeiten im Foyer sind bereits erledigt. Die alte Leitung, die vom Bistro zum Fettabscheider führte, ist bereits entfernt. Zudem zahlreiche andere Leitungen, die nicht mehr gebraucht werden. In den nächsten Wochen werden nun auch alte Lüftungsschächte, die nach dem Umbau überflüssig sind, entfernt. Dann ist Platz für den Einbau neuer Leitungen und Schächte. Es wird noch einige Wochen dauern, bis die Decke im Foyer wieder geschlossen werden kann.

Gerne angenommen wird unser Angebot, zwei Räume des türkischen Bades als Ersatz für die noch nicht fertigen Dampfbäder zu nutzen.

Wüst geht es zu bzw. schaut es in der großen Badehalle aus. Mittlerweile sind dort alle Fensterelemente herausgerissen worden und müssen nun noch entsorgt werden.

Nachdem in der kleinen Badehalle der Einbringungsschacht im ziegelgedeckten Dach bereits vor ca. 6 Wochen wieder geschlossen wurde, hat man dieser Tage auch einen der noch zwei offenen Einbringungsschächte in die große Badehalle wieder verschlossen.

Gearbeitet wird in der großen Badehalle an allen Ecken und Enden. In weiteren Teilbereichen wurde die rote Klinkerwand restlos entfernt.

Die Holzverkleidung für den großen Lüftungsschacht an der Decke der Badehalle wird in den nächsten Tagen fertiggestellt werden.

Die Länge der verlegten Elektrokabel wird mittlerweile sicher mehrere Kilometer umfassen. Hoffentlich kennen sich die Elektriker in diesem Kabelwust noch aus.

Das große Innenbecken ist zumindest teilweise schon für die Abdichtungs- und anschließenden Fliesenarbeiten vorbereitet. In wenigen Tagen soll dort der Estrich eingebracht werden.

Rund um die Kalt-Warm-Becken wurde das Erdreich entfernt, um die Anschlüsse zu erneuern. Immer wieder kann es vorkommen, wenn der Bagger tiefer gräbt, dass besondere Dinge entdeckt werden. So auch hier. Offensichtlich hat man bei der letzten großen Baumaßnahme vor 20 Jahren zu viel Beton gehabt und war froh, wenn sich irgendwo ein Loch aufgetan hat, wo man die Masse verschwinden lassen konnte.

Bei den regelmäßigen Baustellenbesprechungen lassen wir keinen Zweifel:
Die Dampfbäder müssen wieder fertig werden. Morgen sollen endlich die Verputzer kommen, die schon seit einigen Tagen angemeldet sind. Dann brauchen wir noch den Estrichverleger und schließlich kann dann der Fliesenleger sein Material verarbeiten. Es wird noch einige Wochen dauern bis die Dampfbäder wieder zugänglich sind.

Zu langsam gehen auch die Arbeiten im Bistro voran. Beim heutigen Jour Fixe wurde mit den Planern der Sachstand und Baufortschritt besprochen. Hier war man sich einig: Es besteht Nachholbedarf, um die gesetzten Ziele auch erreichen zu können!

Im Technikbereich sind die großen Räumlichkeiten, die alle ausgeräumt wurden, mittlerweile überwiegend wieder gefüllt. Bis jetzt ausschließlich mit Lüftungsgeräten und Lüftungskanälen, sowie den dazugehörigen Schaltkästen.
Die noch restliche freie Fläche wird dann für das Aufstellen der neuen Badewassertechnik gebraucht.

Die Urlaubszeit ist größtenteils vorbei. Neue Kräfte sind gesammelt. Und mit neuem Schwung werden die nächsten Aufgaben angegangen.


Baustellennachrichten 16

11.09.2017

Bereits heute Nacht werden nach Betriebsschluss unsere Mitarbeiter einen großen Teil der abgehängten Decke im Foyer, also im Bereich zwischen Umkleiden/ Duschen und Zugangstreppe Therme ausbauen. Auch in den Damenduschen muss die Decke ausgebaut werden. In den Herrenduschen ist voraussichtlich nur ein kleiner Teil betroffen.

Ursache für die Abbrucharbeiten im genannten Bereich sind zum einen die Entwässerungsarbeiten für unsere Bistroterrasse und die Verbesserung der Entwässerung der Dächer. Zum anderen sind in diesem Bereich teils neue Lüftungskanäle zu verlegen und zahlreiche Leitungen zu erneuern z. B. die Leitung, die vom Bistro zum Fettabscheider im Untergeschoss führt.

Beeinträchtigungen lassen sich vor allem im Duschbereich nicht vermeiden.
Wir werden von unserer Seite alles tun, dass gerade diese Arbeiten im Duschbereich zügig über die Bühne gehen – vorausgesetzt, dass nach Öffnung der Decke dort auch genügend Platz für zusätzliche Leitungen vorhanden ist und nicht erst geschaffen werden muss.

Wir bitten um Verständnis!
Vielen Dank.


025_2.jpg

Baustellennachrichten 15

09.08.2017

Schritt für Schritt werden alle anstehenden Aufgaben auf unserer Baustelle abgearbeitet. Manchmal kommt es einem vor, wie das Zusammenfügen eines Puzzles. Wenn an der einen Stelle gerade aus irgendeinem Grund nichts geht, wird eben an einem anderen Vorhaben weiter gearbeitet. Für Außenstehende mag sich das abzeichnende Bild sehr verwirrend darstellen. Doch sieht man auch Elemente, die bereits, oder fast, abgeschlossen sind. Dazu zählt die außerordentliche Sanierung des Daches über der kleinen Badehalle. Mit der Dachsanierung wurde dort auch die erste Dachöffnung für die End- und Versorgung der Baustelle geschlossen.
Beim Bistro teilen sich die Aufgaben gewaltig. Die Einen befassen sich im Plandetail mit dem millimetergenauen Einpassen der neuen Küchengeräte, Schrankeinteilungen und der Gestaltung der Sitzmöbel. Die Anderen wiederum arbeiten noch kräftig an der Erstellung des Anbaus und der Vorbereitung weiterer Kernbohrungen, um den Regenwasserablauf auf der Bistroterrasse zu optimieren.
Die Lüftungstechniker dringen mit ihren Arbeiten immer stärker vom Untergeschoss, wo die großen Lüftungsgeräte aufgebaut werden, in den Publikumsbereich vor und verlegen dort die Lüftungskanäle.
Die Maler haben in der großen Badehalle die wuchtigen Deckenbalken gestrichen. Zwischen den Balken haben die Elektriker mit dem Verlegen von zahlreichen Kabeln begonnen, Voraussetzung wiederum, dass dann der Schreiner die Vorbereitungen zum Anbringen der neuen Holzdecke tätigen kann.
Die Zimmerer setzten schon die Trägerbalken für die zukünftige Galerie in der großen Badehalle ein. Auf der gegenüberliegenden Seite kann in diesen Tagen die zusätzlich notwendige Arbeit an den Überbauten über den großen Fensterelementen zum Abschluss gebracht werden. Die dazu teilweise notwendige Öffnung des Dachbereichs ist bereits wieder geschlossen.
Apropos Elektriker. Diese haben sich seit dieser Woche personell stark verstärkt. Verständlich, es liegt noch eine Unmenge an Arbeit vor ihnen.
Eine Sommerpause gibt es auf unserer Baustelle nicht. Trotzdem ist nicht ausgeschlossen, dass es unter Umständen bei Lieferfirmen durch Betriebsurlaub teilweise zu Engpässen kommen kann. Doch wir sind zuversichtlich. Nach gut fünf Monaten Bauzeit haben wir unser oberstes Ziel, das Einhalten der Fristen, nicht aus den Augen verloren.


img_1035.jpg

Baustellennachrichten 14

24.07.2017

Mittlerweile sind wir auf unserer Baustelle auf dem langen und mühsamen Weg durch die Ebene angekommen. Die Zeiten der schnell sichtbaren Ergebnisse sind nun den Mühen der Umsetzung der vielen Vorhaben gewichen. Vor allem ist es für einen guten Erfolg notwendig, dass die verschiedenen Gewerke ineinandergreifen und es dadurch nicht zu Verzögerungen kommt. Doch bis jetzt sind wir, was Zeit und Finanzen anbelangt, immer noch gut dabei.

Das Dach über der kleinen Badehalle und dem Bistro, das kurzfristig noch in die Baumaßnahme mit aufgenommen werden musste, ist fertiggestellt.

Der Bistroanbau, der dem Vorbereiten, der Lagerhaltung und der Küche zugeordnet ist, steht ebenfalls. Heute wurde mit dem Mauerwerk für den sich anschließenden Anbau begonnen. Dieser Anbau wird vorwiegend in Holzständerweise errichtet. Das notwendige Mauerwerk im Innern des Bistros steht bereits.

In der großen Badehalle sind mehrere Firmen tätig. Zum einen die Firma, die die Badewassertechnik einbaut und auf die wir schon mit Spannung gewartet haben. Aber natürlich auch die Baumeisterfirma, die diese Teile dann vergießen muss. Zudem arbeitet diese Firma an der Verringerung der Treppenbereiche, deren sehr starke Ausdehnung werden wir mit dem Ziel, die Laufwege sicherer zu machen, straffer führen. Die Ausdehnung der neuen und größeren Bademeisterkabine ist deutlich erkennbar. Die über den großen Fenstern notwendige Ergänzung der Holzlaibung wird z. Z. durchgeführt.

Bis auf weiteres sind die Dampfbäder nicht benutzbar. Zwar laufen auch dort die Arbeiten auf Hochtouren. Das Ziel ist, dass im Laufe des Septembers die Dampfbäder wieder zur Verfügung stehen. Damit dies möglich wird, ist auch dort ein straffer Arbeitsablauf notwendig. Vorwiegend in diesem Bereich arbeiten z. Z. die Elektriker.

Im Untergeschoß wird am Einbau des großen Lüftungselements für die große Badehalle gearbeitet.

Während auf dem Platz der ehemaligen Betonfilter I und II bereits die Neueinbauten, die dort geplant sind anstehen, sind die Arbeiten am Filter III noch nicht völlig abgeschlossen. Die Betonschneidearbeiten werden immer wieder auch in anderen Bereichen des Hauses eingesetzt und so sind die Arbeiten am Filter III noch nicht soweit, wie ursprünglich geplant.

Landrat Franz Meyer hat sich vor kurzem auf unserer Baustelle umgesehen. Begleitet wurde er dabei von Bürgermeister Jürgen Fundke und Kreisrat Hans Danner, der den Landkreis im Zweckverband vertritt (siehe Bericht in der PNP vom 14.07.17). Demnächst wird auch Bezirkstagspräsident, Dr. Olaf Heinrich, unserem Haus einen Besuch abstatten. Wir freuen uns über das Interesse und die Möglichkeit, unsere Anliegen darzustellen.

Zum Schluss noch eine Rückmeldung eines Ehepaares, das immer wieder in Bad Griesbach Urlaub macht. Dieses Mal, so schrieben sie, haben sie auch eine Therme im Nachbarort aufgesucht, aber nur für kurze Zeit. Dann, so das Ehepaar, sind sie wieder reumütig nach Bad Griesbach in die hiesige Therme zurück. „Jetzt wissen wir“, so das Ehepaar, „warum die Bad Griesbacher Therme Wohlfühl-Therme heißt. Wir fühlen uns hier auf alle Fälle sehr wohl.“ Und das trotz der Baustelle!

In diesem Sinne, es geht voran und wir bleiben dran.


003_4.jpg

Baustellennachrichten 13

29.06.2017

Die Bauarbeiten nehmen nach den Pfingstferien wieder Schwung auf. Die Anzahl der Arbeiter hat sich vergrößert. Und doch ist schon auch deutlich spürbar, dass die Baukonjunktur „brummt“. Die Auftragsbücher der Firmen sind voll und die Fach-Arbeiter stehen nicht in ausreichendem Ausmaß zur Verfügung.
Auf einer Baustelle wie der unseren, wo ein Gewerk ins andere greift, ist dies mitunter ein Faktor, der schnellere Abläufe behindert. Doch wir sind immer noch gut im Zeitplan – und das wollen wir auch bleiben.

Im Untergeschoss werden noch ca. 3 Wochen Betonschneidearbeiten notwendig sein, dann wird auch der letzte der 3 Sandfilter aus Beton verschwunden sein. Auch wenn eine große Säge den Beton schneidet, eine überaus anstrengende und lärmende Arbeit ist dies für die ausführenden Arbeiter.
Die Arbeiter der Baufirma haben im Untergeschoss bereits alle notwendigen Mauern eingezogen und die zusätzlichen Säulen und Stützen gesetzt. Jetzt werden bereits die Fundamente für die großen Lüftungsgeräte ergänzt oder sind gleich neu zu betonieren.
Die Lüftungstechniker reißen die letzten Anlagen heraus und stehen Gewehr bei Fuß, die neue Technik zu installieren.

In der großen Badehalle sind noch bei einigen Stützen Betonschuhe zu erstellen. Die Einhausung des großen Lüftungskanal an der Decke wird zurzeit von den Zimmerern erstellt. Ist diese Einhausung fertig, kann der Lüftungskanal eingebracht werden. Im großen Becken kann die Firma für Badewassertechnik endlich die technischen Einbauten installieren, damit dort weitergearbeitet werden kann. Die Malerarbeiten an den großen Balken des Daches werden nächste Woche beginnen. An der Decke hat auch der Elektriker noch reichlich zu tun, damit der Schreiner, der auch bereits seine Arbeit angekündigt hat, dort die Unter-konstruktion für die neue Holzdecke einbauen kann.
Im Bistro werden die ersten Wände eingezogen, die alten Fensterelemente entfernt und die dort entstehenden Lücken zugemauert. Auf der Bistroterrasse wurde diese Woche teilweise der Belag entfernt, um dort ebenfalls das Mauerwerk für den Anbau erstellen zu können.
Heftig wird auch im Bereich Dampfgrotte gearbeitet. Der neue Zugang ist durchgebrochen. Alte Fliesen wurden entfernt, ebenso im Weg stehendes Mauer-werk.
Noch im Juli, so unser Wunsch, sind alle notwendigen Leitungen, die durch das Foyer führen und im Rahmen der Baumaßnahme erneuert werden müssen, herauszureißen und wieder einzubringen. Diese Arbeit wird für unsere Kunden und für uns eine große Kraftanstrengung. Es ist unser Wunsch, dass auch diese Arbeit so gut wie bisher und für die Kunden mit so wenig Nachteilen, wie es nur geht, umgesetzt wird.


004_3.jpg

Baustellennachrichten 12

14.06.2017

Die Wochen um Pfingsten mit ihren zusätzlichen Feiertagen und verlängerten Wochenenden, sind auch auf unserer Baustelle nicht zu übersehen. Das heißt nicht, dass hier nicht gearbeitet wird und nichts weitergeht. Aber wenn eine Woche drei Arbeitstage hat statt fünf, kann natürlich auch nicht so viel geschehen.

Im Untergeschoß überschneiden sich gerade die Handwerker sehr stark: Elektriker, Maurer, Betonschneider, Lüftungstechniker und Monteure der Badewassertechnik – alle haben teilweise gleichzeitig hier zu tun. Die Betonschneider arbeiten sich am zweiten Filter ab. Allerdings gab es Probleme mit dem Betondeckel über dem Filter, der kann nicht zerschnitten werden. Letzter Stand ist nun, es kommt ein hochtechnisiertes Stemmgerät und macht sich an die Arbeit. Bis dieser entfernt ist, arbeiten die Betonschneider an Filter drei. Die Lüftungstechniker sind noch vor Ort. Elektriker und Badewassertechniker haben für den Moment ihre Arbeit getan und werden später wieder gebraucht.
Nachtrag: Das ging schneller als gedacht. Nur einen Tag brauchte das Stemmgerät und nun ist die Decke bereits Vergangenheit.
Ein Geschoß darüber, im Bistro, wird auch gestemmt. Nachdem die Holzdecke herausgerissen ist, das darüberstehende Lüftungsgerät entfernt und auch schon eine Zwischenmauer niedergemacht wurde, gilt es jetzt die Fliesen herunter zu stemmen.

In der großen Badehalle werden die hohen Holzsäulen unterfangen und abgestützt. Dann wird das untere Teilstück, das vom Thermalwasser zerstört ist, abgeschnitten und jede Holzsäule bekommt einen Fuß aus Beton.
Im großen Innenbecken wird die Technik installiert, die Schalungen für die neuen Betonwände stehen bereits. Noch diese Woche wird betoniert.
Die Maler spachtelten zum 1. Mal die Wände. Das Rot der Klinker verschwindet. Man kann sich mit etwas Mühe schon vorstellen, wie mit der neuen Farbgebung (weiß) der Raum dann wirkt. Da passt es gut, dass wir beim Jour Fix die Gestaltung der Holzdecken abgesprochen haben. Die werden ja mit Blech verkleidet und beleuchtet (LED). Die Technik ist besprochen, jetzt geht es an die Umsetzung. Das Probemodell sieht sehr gut aus.

Dass in der neuen Badehalle eine Infrarotkabine stehen soll, ist klar.
Die äußere Hülle aus Ziegel steht bereits. Doch nun geht es darum, den optimalen Betrieb zu finden und vor allem auch einen optischen Eindruck zu hinterlassen, der bei den Gästen Gefallen findet. Darum sind wir diese Woche unterwegs und werden nach der besten Lösung suchen. Funktion und Optik muss passen. Wenn Mitte dieser Woche wieder Baustellenbesprechung ist bin ich zuversichtlich, dass wir abschließend diese Angelegenheit besprechen können und einer Ausschreibung der Infrarotkabine nichts mehr im Wege steht.


004_1.jpg

Baustellennachrichten 11

24.05.2017

Es wird eine kurze Bauwoche. Durch den Feiertag am Donnerstag ruht voraussichtlich am Freitag der Baustellenbetrieb. Dafür, dass es dann am Montag wieder zügig weiter geht, ist gesorgt.

Ab 12. Juni 2017 stehen unsere Dampfbäder/Dampfgrotten bis auf weiteres nicht mehr zur Verfügung. Der neue Zugang muss erstellt werden. Das für die Dampfbäder zuständige Lüftungsgerät muss umgestellt werden damit andere Geräte aufgestellt werden können. Wie lange die Dampfbäder/ Grotten nicht nutzbar sind, lässt sich derzeit nicht sagen. Wir gehen aber von Ende September aus. Wir nutzen die Zeit um schon lange geplante und geschobene Sanierungsmaßnahmen an den Dampfbädern durchzuführen: Die Glastüren brauchen neue Beschläge, schadhafte Armaturen müssen erneuert werden, Duschen ausgetauscht. Das läuft allerdings nicht unter Bauarbeiten sondern unter regelmäßige Instandhaltung.

Neben dem Türkischen Bad, also zwischen unserem Haus und der Hotelklinik Maria Theresia wird ein zweiter Kran aufgestellt. Der Kran wird notwendig, um die Sanierung des Daches über der kleinen Badehalle durchführen zu können. Und sicher ist er auch der Baustelle Bistrosanierung nützlich. Natürlich ist der Kran bei weitem nicht so groß, wie der, der bereits steht.

Wie vorgesehen haben diese Woche die Schadstoffsanierungsarbeiten im alten Bistro begonnen. Innerhalb kurzer Zeit sollen diese Arbeiten wieder abgeschlossen werden. Dann endlich können die eigentlichen Bauarbeiten am Bistro beginnen.

Auch der Maler wird bereits in die nächsten Tagen Einzug auf unserer Baustelle halten. Das verwundert. Aber der Maler beginnt mit der Behandlung der Klinkerwände. Hier gilt, was getan ist, ist getan!

Nach wie vor arbeiten die Betonschneider im Untergeschoss. Hier gibt es noch einiges zu tun, bis die Arbeit dieser Handwerker erledigt ist.

Im Untergeschoss sind auch mittlerweile die 37 Stützen gesetzt, die laut Statiker notwendig sind. Die bestehenden Säulen können schlecht saniert werden. Sie haben vor allem unter den Ausdampfungen von Chemikalien gelitten und nicht zuletzt auch dem Schwefel, der aus dem Thermalwasser entweicht.

Natürlich kommen bei so einer großen Baumaßnahme auch immer wieder Dinge zum Vorschein, mit denen man vorher nicht unbedingt gerechnet hat. So müssen wir im gesamten Bereich die Einbausituation für die großen Fenster ertüchtigen. Die zwischen den einzelnen Pfeilern, die das Dach tragen, eingebrachten Einbauten über den Fenstern müssen erneuert und so eingebaut werden, dass sie den bauphysikalischen Anforderungen entsprechen.


033.jpg

Baustellennachrichten 10

12.05.2017

Wer momentan auf unsere Baustelle kommt könnte den Eindruck gewinnen, hier rührt sich nichts. Das ist eine Fehleinschätzung! Die Arbeiten gehen sehr zielgerichtet und systematisch weiter.

In der kleinen Badehalle ist die zukünftige Struktur bereits deutlich erkennbar. Der Bereich Infrarotkabine ist fertig gemauert und die darüber vorgesehene Liegefläche betoniert.

In der großen Badehalle finden weiter Kernbohrungen statt. Jetzt aber nicht mehr um Abbrucharbeiten vorzubereiten, sondern jetzt für den Wiederaufbau. Massagedüsen und Abläufe müssen neu gesetzt werden. Hierzu dienen die Kernbohrungen, wo die Technik eingebracht wird und die Anschlussleitungen erfolgen. Eine neue Überlaufrinne muss ebenfalls geschaffen werden.

Aus dem Stockwerk darunter hebt der Kran bereits tonnenschwere Betonelemente, herausgeschnitten aus den ehemaligen Wasserfiltern. Der erste Filter ist fast völlig zersägt, zwei weitere warten noch auf den Einsatz der Betonsägen.

Mittlerweile gehen die Abbrucharbeiten am Bistro weiter. Die runden Fenster in die Badehalle hinunter sind zugemauert. Für die neue Tür ins zukünftige Bistro wurden bereits Fensterrahmen und Mauerteile entfernt und die zukünftige Wegweisung ist deutlich. Im ehemaligen Gastraum sind die abgehängten Decken entfernt. Letzte Brandmeldelinien werden stillgelegt, um einen Fehlalarm zu verhindern und gleichzeitig muss darauf geachtet werden, dass dort wo keine Baustelle ist, die Brandmeldeanlage selbstverständlich aktiv bleibt.

Noch einmal haben wir die Bistroplanung in Richtung Terrasse mit den Architekten überarbeiten und auch eine bessere Lösung gefunden. Der vorgesehene Wintergarten wird nicht gebaut, stattdessen kommt eine andere passendere Lösung zum Einsatz. Das Bistro soll grundsätzlich nicht mehr Sitzplätze erhalten als bisher, aber mehr Platz und damit mehr Komfort bieten.

Noch nicht abgeschlossen sind die Überlegungen und die Prüfungen, wie wir das Regenwasser auf der Bistroterrasse besser ableiten können. Tatsache ist, dass bei sogenanntem Starkregen, regelmäßig Regenwasser in nicht geringer Menge in den Gastraum des Bistros eindringt. Unser Problem ist, dass auf der Bistroterrasse wenig Höhe zum Einbau von Abläufen vorhanden ist und ebenso zum Verlegen von Ablaufrohren. Denn die Terrasse ist das Flachdach der darunterliegenden Umkleiden, Duschen-WC-Anlagen und anderer Einrichtungen unseres Hauses. Zugleich wissen wir, dass die bestehende Regenwasserableitung für die große Dachfläche und das Oberflächenwasser auf der Bistroterrasse schier nicht ausreicht. Die Projektanten, aber auch wir hier im Haus, suchen nach praktischen aber auch durchführbaren Lösungen für diese Situation. So wie für andere Bereiche gute Lösungen gefunden wurden, werden wir dies sicher auch für die Bistroterrasse und das dort sich sammelnde Regenwasser finden.

Das Bistro selbst ist umgezogen und führt nun seinen Betrieb fast wie gewohnt weiter. Unsere Gäste, so meine Feststellung, sind gerne in der großen Eingangshalle, trinken Kaffee, essen ihren Kuchen oder ihr Eis oder ihr Mittagsmahl. Sie haben sich schnell an die neuen Gegebenheiten gewöhnt. Sollte das Wetter tatsächlich schöner werden, steht nachwievor ein Teil der Bistroterrasse zur Verfügung. Der Kiosk im Freibereich öffnet dann endlich auch seine Tore.

Schließlich hat der Bau- und Werkausschuss am 10. Mai weitere Vergabebeschlüsse gefasst. So z. B. für die Beckenabdeckung beim Becken 5 oder auch für die neue Küche unseres Bistros.


1 2 3 4 5 ... 11