Neues & Aktuelles aus der Therme

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Unsere Meldungen in der Übersicht

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Baustellennachrichten 12

14.06.2017

Die Wochen um Pfingsten mit ihren zusätzlichen Feiertagen und verlängerten Wochenenden, sind auch auf unserer Baustelle nicht zu übersehen. Das heißt nicht, dass hier nicht gearbeitet wird und nichts weitergeht. Aber wenn eine Woche drei Arbeitstage hat statt fünf, kann natürlich auch nicht so viel geschehen.

Im Untergeschoß überschneiden sich gerade die Handwerker sehr stark: Elektriker, Maurer, Betonschneider, Lüftungstechniker und Monteure der Badewassertechnik – alle haben teilweise gleichzeitig hier zu tun. Die Betonschneider arbeiten sich am zweiten Filter ab. Allerdings gab es Probleme mit dem Betondeckel über dem Filter, der kann nicht zerschnitten werden. Letzter Stand ist nun, es kommt ein hochtechnisiertes Stemmgerät und macht sich an die Arbeit. Bis dieser entfernt ist, arbeiten die Betonschneider an Filter drei. Die Lüftungstechniker sind noch vor Ort. Elektriker und Badewassertechniker haben für den Moment ihre Arbeit getan und werden später wieder gebraucht.
Nachtrag: Das ging schneller als gedacht. Nur einen Tag brauchte das Stemmgerät und nun ist die Decke bereits Vergangenheit.
Ein Geschoß darüber, im Bistro, wird auch gestemmt. Nachdem die Holzdecke herausgerissen ist, das darüberstehende Lüftungsgerät entfernt und auch schon eine Zwischenmauer niedergemacht wurde, gilt es jetzt die Fliesen herunter zu stemmen.

In der großen Badehalle werden die hohen Holzsäulen unterfangen und abgestützt. Dann wird das untere Teilstück, das vom Thermalwasser zerstört ist, abgeschnitten und jede Holzsäule bekommt einen Fuß aus Beton.
Im großen Innenbecken wird die Technik installiert, die Schalungen für die neuen Betonwände stehen bereits. Noch diese Woche wird betoniert.
Die Maler spachtelten zum 1. Mal die Wände. Das Rot der Klinker verschwindet. Man kann sich mit etwas Mühe schon vorstellen, wie mit der neuen Farbgebung (weiß) der Raum dann wirkt. Da passt es gut, dass wir beim Jour Fix die Gestaltung der Holzdecken abgesprochen haben. Die werden ja mit Blech verkleidet und beleuchtet (LED). Die Technik ist besprochen, jetzt geht es an die Umsetzung. Das Probemodell sieht sehr gut aus.

Dass in der neuen Badehalle eine Infrarotkabine stehen soll, ist klar.
Die äußere Hülle aus Ziegel steht bereits. Doch nun geht es darum, den optimalen Betrieb zu finden und vor allem auch einen optischen Eindruck zu hinterlassen, der bei den Gästen Gefallen findet. Darum sind wir diese Woche unterwegs und werden nach der besten Lösung suchen. Funktion und Optik muss passen. Wenn Mitte dieser Woche wieder Baustellenbesprechung ist bin ich zuversichtlich, dass wir abschließend diese Angelegenheit besprechen können und einer Ausschreibung der Infrarotkabine nichts mehr im Wege steht.


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Baustellennachrichten 11

24.05.2017

Es wird eine kurze Bauwoche. Durch den Feiertag am Donnerstag ruht voraussichtlich am Freitag der Baustellenbetrieb. Dafür, dass es dann am Montag wieder zügig weiter geht, ist gesorgt.

Ab 12. Juni 2017 stehen unsere Dampfbäder/Dampfgrotten bis auf weiteres nicht mehr zur Verfügung. Der neue Zugang muss erstellt werden. Das für die Dampfbäder zuständige Lüftungsgerät muss umgestellt werden damit andere Geräte aufgestellt werden können. Wie lange die Dampfbäder/ Grotten nicht nutzbar sind, lässt sich derzeit nicht sagen. Wir gehen aber von Ende September aus. Wir nutzen die Zeit um schon lange geplante und geschobene Sanierungsmaßnahmen an den Dampfbädern durchzuführen: Die Glastüren brauchen neue Beschläge, schadhafte Armaturen müssen erneuert werden, Duschen ausgetauscht. Das läuft allerdings nicht unter Bauarbeiten sondern unter regelmäßige Instandhaltung.

Neben dem Türkischen Bad, also zwischen unserem Haus und der Hotelklinik Maria Theresia wird ein zweiter Kran aufgestellt. Der Kran wird notwendig, um die Sanierung des Daches über der kleinen Badehalle durchführen zu können. Und sicher ist er auch der Baustelle Bistrosanierung nützlich. Natürlich ist der Kran bei weitem nicht so groß, wie der, der bereits steht.

Wie vorgesehen haben diese Woche die Schadstoffsanierungsarbeiten im alten Bistro begonnen. Innerhalb kurzer Zeit sollen diese Arbeiten wieder abgeschlossen werden. Dann endlich können die eigentlichen Bauarbeiten am Bistro beginnen.

Auch der Maler wird bereits in die nächsten Tagen Einzug auf unserer Baustelle halten. Das verwundert. Aber der Maler beginnt mit der Behandlung der Klinkerwände. Hier gilt, was getan ist, ist getan!

Nach wie vor arbeiten die Betonschneider im Untergeschoss. Hier gibt es noch einiges zu tun, bis die Arbeit dieser Handwerker erledigt ist.

Im Untergeschoss sind auch mittlerweile die 37 Stützen gesetzt, die laut Statiker notwendig sind. Die bestehenden Säulen können schlecht saniert werden. Sie haben vor allem unter den Ausdampfungen von Chemikalien gelitten und nicht zuletzt auch dem Schwefel, der aus dem Thermalwasser entweicht.

Natürlich kommen bei so einer großen Baumaßnahme auch immer wieder Dinge zum Vorschein, mit denen man vorher nicht unbedingt gerechnet hat. So müssen wir im gesamten Bereich die Einbausituation für die großen Fenster ertüchtigen. Die zwischen den einzelnen Pfeilern, die das Dach tragen, eingebrachten Einbauten über den Fenstern müssen erneuert und so eingebaut werden, dass sie den bauphysikalischen Anforderungen entsprechen.


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Baustellennachrichten 10

12.05.2017

Wer momentan auf unsere Baustelle kommt könnte den Eindruck gewinnen, hier rührt sich nichts. Das ist eine Fehleinschätzung! Die Arbeiten gehen sehr zielgerichtet und systematisch weiter.

In der kleinen Badehalle ist die zukünftige Struktur bereits deutlich erkennbar. Der Bereich Infrarotkabine ist fertig gemauert und die darüber vorgesehene Liegefläche betoniert.

In der großen Badehalle finden weiter Kernbohrungen statt. Jetzt aber nicht mehr um Abbrucharbeiten vorzubereiten, sondern jetzt für den Wiederaufbau. Massagedüsen und Abläufe müssen neu gesetzt werden. Hierzu dienen die Kernbohrungen, wo die Technik eingebracht wird und die Anschlussleitungen erfolgen. Eine neue Überlaufrinne muss ebenfalls geschaffen werden.

Aus dem Stockwerk darunter hebt der Kran bereits tonnenschwere Betonelemente, herausgeschnitten aus den ehemaligen Wasserfiltern. Der erste Filter ist fast völlig zersägt, zwei weitere warten noch auf den Einsatz der Betonsägen.

Mittlerweile gehen die Abbrucharbeiten am Bistro weiter. Die runden Fenster in die Badehalle hinunter sind zugemauert. Für die neue Tür ins zukünftige Bistro wurden bereits Fensterrahmen und Mauerteile entfernt und die zukünftige Wegweisung ist deutlich. Im ehemaligen Gastraum sind die abgehängten Decken entfernt. Letzte Brandmeldelinien werden stillgelegt, um einen Fehlalarm zu verhindern und gleichzeitig muss darauf geachtet werden, dass dort wo keine Baustelle ist, die Brandmeldeanlage selbstverständlich aktiv bleibt.

Noch einmal haben wir die Bistroplanung in Richtung Terrasse mit den Architekten überarbeiten und auch eine bessere Lösung gefunden. Der vorgesehene Wintergarten wird nicht gebaut, stattdessen kommt eine andere passendere Lösung zum Einsatz. Das Bistro soll grundsätzlich nicht mehr Sitzplätze erhalten als bisher, aber mehr Platz und damit mehr Komfort bieten.

Noch nicht abgeschlossen sind die Überlegungen und die Prüfungen, wie wir das Regenwasser auf der Bistroterrasse besser ableiten können. Tatsache ist, dass bei sogenanntem Starkregen, regelmäßig Regenwasser in nicht geringer Menge in den Gastraum des Bistros eindringt. Unser Problem ist, dass auf der Bistroterrasse wenig Höhe zum Einbau von Abläufen vorhanden ist und ebenso zum Verlegen von Ablaufrohren. Denn die Terrasse ist das Flachdach der darunterliegenden Umkleiden, Duschen-WC-Anlagen und anderer Einrichtungen unseres Hauses. Zugleich wissen wir, dass die bestehende Regenwasserableitung für die große Dachfläche und das Oberflächenwasser auf der Bistroterrasse schier nicht ausreicht. Die Projektanten, aber auch wir hier im Haus, suchen nach praktischen aber auch durchführbaren Lösungen für diese Situation. So wie für andere Bereiche gute Lösungen gefunden wurden, werden wir dies sicher auch für die Bistroterrasse und das dort sich sammelnde Regenwasser finden.

Das Bistro selbst ist umgezogen und führt nun seinen Betrieb fast wie gewohnt weiter. Unsere Gäste, so meine Feststellung, sind gerne in der großen Eingangshalle, trinken Kaffee, essen ihren Kuchen oder ihr Eis oder ihr Mittagsmahl. Sie haben sich schnell an die neuen Gegebenheiten gewöhnt. Sollte das Wetter tatsächlich schöner werden, steht nachwievor ein Teil der Bistroterrasse zur Verfügung. Der Kiosk im Freibereich öffnet dann endlich auch seine Tore.

Schließlich hat der Bau- und Werkausschuss am 10. Mai weitere Vergabebeschlüsse gefasst. So z. B. für die Beckenabdeckung beim Becken 5 oder auch für die neue Küche unseres Bistros.


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Baustellennachrichten 9

02.05.2017

Auch auf unserer Baustelle war während der Osterwochen etwas ruhigerer Betrieb als gewohnt. Mittlerweile ist „der Normalzustand“ wieder erreicht und es geht zügig weiter auf dem doch noch sehr langen Weg, der vor uns liegt.

In der kleinen Badehalle ist die neue Struktur des Raumes bereits deutlich erkennbar. Die Treppe zum Bistro ist betoniert, die Wände für die Infrarotkabine sind gemauert. Nächste Woche wird die Betondecke eingezogen und die runden Fenster zum Bistro zugemauert.

Das ist dann auch das Startzeichen für den Umzug des Bistros in ein Ausweich-Quartier. Heute wurde bereits zum Kurplatz hin der Küchenwagen aufgestellt, der als Ausweich-Quartier dient. In der Eingangshalle wurde im hinteren Bereich eine zusätzliche Arbeitsfläche für das Bistro abgetrennt. Eine Wand mit Tür und Fenster darin wurde aufgestellt. Serviert wird in der Eingangshalle.

In der großen Badehalle geht es an die letzten auszubauenden Fliesen samt Estrich und das Abfahren einer großen Menge Bauschutt.

Länger als zunächst geplant dauert das Absaugen des Filtersandes – ein Mengenproblem. 18 cm³ Filtersand waren im ersten Filter enthalten, zwei weitere Filter sind noch abzusaugen – dürfte sich spätestens Donnerstag dieser Woche erledigt haben.

Ein Berg voller zerschnittener Kunststoffrohre liegt in der Technik, alles ausgebaut, dort wo neues installiert werden soll. Wer unsere Technik kennt, weiß wie vor allem im alten Teil alles vollgestellt und vollgestopft war. So leer war es dort schon lange nicht mehr. Auch die alten Lüftungsgeräte sind bereits entfernt und entsorgt.

Regelmäßig gibt es einen Jour fixe mit den Planern, sowie dem für Bau zuständigen Sachbearbeiters des Bezirks Niederbayern, zweien unserer Haustechniker und dem Werkleiter. Zurzeit finden die Treffen noch jeden zweiten Mittwoch statt. Aber es ist schon zu spüren, wie die Baustelle intensiver wird und die Absprachen und Planungen gezielter. Zudem gilt es ständig Entscheidungen zu treffen, zu bestätigen oder auch zu korrigieren. Natürlich haben wir und die beauftragten Planer intensive Vorarbeit geleistet. Doch unvorhergesehene Gegebenheiten oder Erkenntnisse oder auch Wünsche erfordern neue Entscheidungen und Absprachen, damit das gesamte Vorhaben gelingt.

Besonders beansprucht sind unsere Haustechniker, denn sie wissen durch ihre tägliche Arbeit, wo welche Leitung hinführt, was passiert, wenn dieses Kabel einfach abgeschnitten wird, welchen Zweck diese Einrichtung hat. Es macht viel Freude mit so einem engagierten Team zu arbeiten. Die Hausmeister wiederum sind da, um Unmögliches zu vollbringen, z. B. den Umzug des Bistros innerhalb von 2 Stunden.

Ja, das Bistro ist das nächste was angegangen wird. Eine Staubwand bei der Kasse muss aufgestellt werden und dann kommt auch hier als erster Handwerksbetrieb eine Firma zur Schadstoffsanierung.


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Baustellennachrichten 8

11.04.2017

Die Schadstoffsanierung ist abgeschlossen. Die Überprüfung des Schadstoffbereichs wurde am Montag, 10. April durchgeführt. Der Prüfer hat für die Weiterarbeit grünes Licht gegeben.

• Nun kann von der großen Badehalle aus (Wasserfallbecken unter dem großen Glasdach) ein Loch in die Betondecke geschnitten werden. Über diese Öffnung wird der Technikbereich ent- und versorgt.
• Zuerst muss der Sand aus den Filteranlagen entfernt werden. Eine Spezialfirma wird voraussichtlich am Mittwoch, 12. April den Sand aus den Filteranlagen saugen. Das Spezialabsauggerät wird auf der Straße oberhalb unseres Hauses stehen. Mit erhöhtem Lärmaufkommen ist aufgrund des notwendigen Kraftaufwands während der Absaugarbeiten zu rechnen.
• Die aus Beton bestehenden Filter wurden zerschnitten. Die Betonteile hebt der Kran über die Öffnung in der Betondecke und dann über die Dachluke heraus.
• Die Rohbaurückführung ist auch in der großen Badehalle weit fortgeschritten:
Die Arbeiten am Wärmehügel sind praktisch abgeschlossen.
Der Bodenbelag ist zum großen Teil ausgebaut.
Das Sprudelbecken ist freigelegt.
Die Zuluftleitungen zur Belüftung des großen Glasdachs wurden freigelegt.
Die Betonschneidearbeiten am großen Innenbecken werden voraussichtlich diese Woche abgeschlossen werden können.
Ob die roten Klinkerwände in der großen Badehalle, die auf alle Fälle gespachtelt werden, also nach Fertigstellung nicht mehr sichtbar sind, stehen bleiben, ist noch nicht endgültig entschieden. Klar muss aber sein, dass die immer wieder auftretenden Ausblühungen an den Klinkerwänden nach Fertigstellung nicht mehr auftreten dürfen. Wenn dies gewährleistet ist, können die Klinkerwände bleiben, wenn nicht, müssen sie raus.

In der kleinen Badehalle ist das ehemalige Becken II mittlerweile geschlossen. Eine Betondecke wurde eingebracht. Darauf werden bereits die Vorarbeiten getätigt, um dann das notwendige Mauerwerk (Treppe zum Bistro sowie Einbau einer Infrarotkabine) durchzuführen. Die Bistrofenster werden zugemauert.
• 63 Meter hat der Ausleger unseres Krans, ganz schön gewaltig – habe ich gedacht. Was das schon sei, meinte der österreichische Kranführer. Das ist ja ein Minikran, so seine fast depremierende Feststellung. Ja, wir sind halt nicht Dubai oder Singapur.


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Zulieferung per Luftfracht

06.04.2017

Der Beton für das ehemalige Becken 2 wird durch das Dach geliefert.


Fast wie im richtigen Leben ...

04.04.2017

... ging dieses Mal auch der Geburtstag der Wohlfühl-Therme Bad Griesbach unter. Am 01. April waren es 40 Jahre, seit die Wohlfühl-Therme Bad Griesbach, damals noch Kurmittelhaus, in Betrieb ist. Mit der offiziellen Eröffnung des Kurmittelhauses am 01. April 1977 begann eine so nicht erwartete Erfolgsgeschichte für die Stadt Griesbach im Rottal. Dass sich mittlerweile die Strukturen dramatisch geändert haben, wissen wir alle. Und auch, dass es nicht mehr die Lösung gibt. Wenn wir nun den 40. Geburtstag mit einer großen Baumaßnahme begehen, so zeigt das, dass die verantwortlichen Politiker damit auch Zutrauen in eine positive Zukunft des Standorts Bad Griesbach haben.

In der kleinen Badehalle, Becken II, sind die Stemmarbeiten größtenteils abgeschlossen. Mittlerweile arbeiten dort die Betonschneider. Diese sägen den Betonrand des Beckens oberhalb der Bodenkannte ab. In der Mitte des Beckens wurde bereits eine Ziegelmauer errichtet. Diese dient als Stütze für die Betondecke, die schließlich das Becken II endgültig verschließt.

Die umfangreichsten Abbrucharbeiten werden derzeit in der großen Badehalle durchgeführt. Mittlerweile sind im Becken III die Betonschneider tätig. Sie schneiden auf einer Seite die Beckenwand heraus, diese wird dann etwas versetzt neu gebaut, damit endlich die dort stehenden großen Stützen des Daches vom Thermalwasser freigestellt sind.

Heftig wird auch auf dem sogenannten Wärmehügel gearbeitet. Der Hügel soll ja so angeglichen werden, dass dort mehr Liegen stehen können. Beim Abbruch stellt sich nun heraus, dass nach der Entfernung der Fliesen und einer dickeren Estrich-Schicht ein sehr provisorischer Aufbau bisher den Wärmehügel gestaltet hat. Offensichtlich, so die heutigen Planer, hatten die ausführenden Firmen beim Bau der großen Badehalle vor allem mit den Höhenunterschieden ganz gewaltig zu kämpfen und haben mit verschiedenen Tricks dann versucht dies auszugleichen.

Bereits auf den Rohbauzustand zurück geführt ist das große Sprudelbecken.

Der Durchgang von der großen Badehalle zu den Dampfgrotten steht vor der Fertigstellung. Die letzte Mauer fällt, wenn alle Vorbereitungen getroffen sind, um den Neuaufbau so schnell wie möglich dann durchzuführen, damit wir die Dampfgrotten nicht länger als notwendig stilllegen müssen.

Wenn alles gut geht, kann die Schadstofffirma diese Woche ihre Arbeiten in unserem Haus abschließen. Das wäre früher als geplant.

Sorgen bereitet uns derzeit die Frage, wie wir den Filtersand aus den großen Filteranlagen in der Technik entfernen können. Spezialfirmen waren bereits vor Ort und haben die Lage erkundet. Doch der Weg von den bestehenden Filtern durch die gesamte Technik bis zum möglichen Standort des Fahrzeugs ist sehr weit und es ist fraglich, ob sich dies mechanisch umsetzen lässt. Wenn nicht, wird es eher eine Handarbeit.

Intensiv geprüft wird zurzeit auch die Dachlandschaft über der kleinen Badehalle und dem Bistro. Zwar hat man vor Baubeginn eine Probeöffnung bei diesem Dach gemacht und dabei alles für in Ordnung befunden. Nun stellt sich allerdings heraus, nachdem erste Abbrucharbeiten der Holzdecke stattgefunden haben, dass dies nicht in vollem Umfang der Fall ist. Der Statiker war bereits vor Ort und hat die Situation geprüft. Das weitere Vorgehen wird zurzeit erörtert.

Der Statiker hat auch die Gesamtsituation der Stützen im Untergeschoss geprüft. Fazit der Untersuchung: Mindestens 30 neue Stützen müssen im Untergeschoss eingesetzt werden, um das darüber liegenden Geschoss tatsächlich zu halten. Denn die Becken, die dort ihren Platz haben, bringen natürlich nicht wenig Gewicht mit, wenn sie dann mit dem Thermalmineralwasser gefüllt sind. Andererseits haben die vorhandenen Stützen in diesem Bereich, der zu den ältesten Teilen der Anlage zählt, doch erheblich auch unter den Einwirkungen des Thermalwassers, aber auch von Säure und anderen Gasen gelitten.

Immer wieder Stolz machen uns die Rückmeldungen unserer Gäste. Fast ausschließlich positiv sind die Meinungen, die unsere Gäste uns gegenüber direkt oder schriftlich kund tun. Ehrlich gesagt haben wir nicht mit so viel Verständnis gerechnet. Dass es so bleibt, dafür werden wir uns, also alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wohlfühl-Therme, sehr engagiert einsetzten.


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Neue Liegeflächen

23.03.2017

Das Becken 2 liegt schon im Schutt.
Hier finden zusätzliche Liegeflächen und Infrarot-Saunen Platz.


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Blauer Himmel

20.03.2017

Eine der beiden Öffnungen im Dach wird schon rege genutzt. Mit Hilfe des Krans wird alles abtransportiert.


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Es geht voran!

16.03.2017

Das Geschehen an unserer Baustelle nimmt immer stärker an Fahrt auf. Um den eng gesteckten Zeitplan einzuhalten, ist dies aber auch notwendig.
Endlich steht der Baukran. Eine Firma aus Radstatt/Österreich hat das Monster mit mehreren LKW-Fuhren angeliefert. Der Aufbau nötigte jedem Beobachter Hochachtung für die Akteure ab.
Der Baustellenzugang ist fertig. Neben dem Kran erreichen die Firmen über eine eigens aufgebaute Brücke und Treppe den
Baustellenbereich. Von Anfang an haben wir deutlich gemacht, dass der Badebereich strikt von der Baustelle zu trennen ist und auch von den Mitarbeitern der Firmen nicht betreten werden darf.
Die Stemmarbeiten im Becken 5 gehen zügig voran. Nach dem
Abschlagen der Fliesen wurde sichtbar, dass das zuletzt 1997 sanierte Becken, das im Übrigen auch zu den ältesten der Anlage gehört, in keinem guten Zustand mehr ist. Die Sanierung ist wahrlich kein Luxus.
Stemmarbeiten werden auch bereits in der kleinen Badehalle ausgeführt (Becken 2). Die Lärmbelästigung hält sich im Badebereich in Grenzen. Im Kassenbereich weniger.
Das Becken 9 in der Therapiehalle haben wir auf 37 0 umgestellt. Damit können wir wieder ein Becken mit höherer Temperatur anbieten.
Im Technikbereich hat die „Schadstofffirma" den ersten Abschnitt fertiggestellt. Der zu bearbeitende Bereich wird jeweils eingehaust. Eln Schild an der Tür warnt vor dem Betreten. Warum: Schadstoffbeseitigung?
In diesem Bereich befinden sich Lüftungsschächte und Rohrleitungen, die teilweise 30 Jahre und älter sind. Dichtungen und Isolierungen können Stoffe enthalten, die mittlerweile als stark gesundheitsgefährdend eingestuft werden. Solange die Materialien unangetastet bleiben, geht keine Gefahr von ihnen aus. Jetzt beim Abbruch ist das anders. Die Arbeiter arbeiten mit Schutzanzügen und Schutzgesichtsmasken. Die abgebauten Materialien werden sicher in Säcke verpackt und diese dann nach Vorschrift von einer Spezialfirma abgefahren und entsorgt. Die ausführende Firma (aus Gera), die die Schadstoffentsorgung durchführt, wird dabei wiederum von einem, von uns beauftragen Sicherheitkoordinator, streng überwacht. Für die Schadstoffentsorgung ist eine Zeit von ca. 4 Wochen angesetzt. In dem Bereich, wo die Arbeiten der Firma aus Gera bereits abgeschlossen sind, beginnen die nächsten Abbrucharbeiten.
In der Regel enden die wöchentlichen Arbeitszeiten auf unserer Baustelle am Freitagmittag. Arbeit am Samstag soll, so das Ziel der Baufirma, nicht notwendig werden. Das ist auch unser Wunsch.


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